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Altenbacher aktiv:

 

NABU

NABU Partheland

...ist hier bei uns auch zu Hause im wahrsten Sinne des Wortes: der stellvertretende Vorsitzende wohnt in Altenbach...

...die Vogelquartiere im Altenbacher Kirchturm werden vom NABU betreut.

 

...hier geht es zur Homepage und damit zu näheren Informationen:

 

www.nabu-sachsen.de

 

 

 

Das war unser Frühjahrs-Baumschnittseminar 

Am 16.03.2019 fand unser inzwischen viertes Baumschnittseminar auf der Zeititzer Streuobstwiese. Trotz Kälte und durchdringender Nässe fanden sich 15 Teilnehmer zum Seminar ein und hielten fast geschlossen knapp 2 Stunden durch. Baumwart Jörg Franke erklärte kurz die theoretischen Grundlagen heutigen Baumschnittverständnisses und legte dann auch gleich an einem ordentlich verwachsenen Apfelbaum los. Getreu seines Mottos "Scharfer Schnitt mit kaltem Harz" stutze er dann auch zur Verwunderung der Seminarteilnehmer munter los. Und am Ende stand dann ein sauber geschnittener Obstbaum. In diesem Jahr sind noch das Kirschbaumschnitt-Seminar im Juni sowie ein Sommerschnitt-Arbeitseinsatz im August geplant. Außerdem suchen wir immer wieder naturbegeisterte Mitstreiter, die uns bei der Pflege der Wiese unterstützen. Auch Neupflanzungen sind notwendig. Also - wer aus einem Familienanlass einen Baum pflanzen will, der findet dort immer Platz!

Für Sie bin ich unter folgender Mail-Adresse erreichbar:

jens.frenkelmail@gmail.com

 

 

 

Nistkastenpatenschaft Kirche Altenbach

Seit 2018 kümmert sich nun Frau Hauptvogel um die beiden Nistkästen für Schleiereule und Turmfalken im Altenbacher Kirchturm. Wir vom Nabu sind hocherfreut über diese Unterstützung. Gegenwärtig sind jedoch die "Luken" noch geschlossen und damit die Quartiere nicht nutzbar. Zu groß ist die Gefahr, dass Turmfalken oder Schleiereulen dort die Brut beginnen und dann vielleicht durch die Bauarbeiten an der Kirche das Gelege verlassen. Aber sobald der Putz dran ist, werden die Tore der Nistkästen geöffnet.

 

 

 

Das große Krabbeln ist vorbei

In den letzten 27 Jahren hat beispielsweise die Biomasse allein bei Fluginsekten um 75 Prozent abgenommen (Grundlage sind langjährige Studien; veröffentlicht durch Wissenschaftsjournal PLOS ONE). Die Problematik ist inzwischen völlig zu Recht ins Rampenlicht gerückt, denn Insekten sterben leider heimlich. Aber für unser Überleben haben sie eine geradezu dramatische Bedeutung.  Ohne Insekten würde das menschliche Leben, zumindest wie wir es kennen, über kurz oder lang enden. Die Ursachen des Insektensterbens müssen nicht mehr erforscht werden. In vorderster Reihe stehen hier die intensive Landwirtschaft mit ihren Pestiziden und Monokulturen sowie der Klimawandel. Aber wie soll weltweit ein Umdenken gelingen, wenn das nicht mal in dem wohlhabenden Deutschland gelingt? Ich weiß es nicht. Die Industrie gibt inzwischen den Takt vor und lässt die Politik wie Marionetten nach Belieben tanzen. So bleibt mir also nicht mehr übrig, als zumindest in meinem kleinen Einflussbereich die Dinge zu ändern. Und das können und sollten Sie auch tun. Auch wenn es nur zur Beruhigung des eigenen Gewissens dient, was alles andere als ehrenrührig wäre. Helfen Sie im Garten, auf dem Balkon oder der Fensterbank den Insekten. Es gibt hierzu ausreichend Anleitungen in Bibliotheken und im Web. Es ist allerhöchste Eisenbahn!

 

 

...und wer es noch nicht kennt:

 

Fledermausnacht - die Batnight im August in unserer Nähe!

www.nabu.de

  

oder die Stunde der Gartenvögel im Mai

www.nabu.de

 

Hintergrundbild:

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