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Altenbacher aktiv:

 

NABU

NABU Partheland

...ist hier bei uns auch zu Hause im wahrsten Sinne des Wortes: der stellvertretende Vorsitzende wohnt in Altenbach...

...die Vogelquartiere im Altenbacher Kirchturm werden vom NABU betreut.

 

...hier geht es zur Homepage und damit zu näheren Informationen:

 

www.nabu-sachsen.de

Nistkästen im Juni 2019

Aufgrund der Bauarbeiten an unserer Altenbacher Kirche wurden die Nistkästen vorsichtshalber geschlossen, um einem möglichen Brutabbruch vorzubeugen. Aber in Leulitz durften wir 4 junge Schleiereulen auf der Welt begrüßen. Der Falkenkasten blieb leider unbesetzt.

 

Kirschbaumschnitt 2019

Wir stehen mit Baumwart Jörg Franke in Verbindung, um für Ende Juni/Anfang Juli noch einen Kirschbaumschitt in Zeititz zu organisieren. Allerdings könnte uns hier die Hitze und damit der Trockenstress für die Bäume einen Strich durch die Rechnung machen.

 

 

Was auch mal gesagt werden muss....

 

Christian, der Profi

„Von Kindern und Jugendlichen kann man aber nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen. Das ist eine Sache für Profis!“. Dass dieser Ausspruch gerade von Christian Lindner (Bundesvorsitzenden der FDP) kommt, ist in der Tat gleich doppelt absurd, denn diese Partei hat sich in den letzten Jahren nun gerade überhaupt nicht als professionell in Sachen Umweltschutz hervorgetan. Und wohin haben uns die „Profis“ mit ihrem Weitblick geführt? Vermüllte und leegefischte Meere, vergiftete Seen und Flüsse, schmelzende Gletscher, verpestete Luft, Waldrodungen und Artensterben. Und kein Ende in Sicht, denn die Aussicht auf schnellen Gewinn zählt allemal mehr als das unspektakuläre und stille Hinsterben von Mutter natur. Irgendwer wird´s später schon richten! Wenn aber die Generation, die damit klarkommen muss, aufsteht und ihrem Unmut Luft macht - dann aber hoch mit dem Zeigefinger! Und was ist gegen die Proteste am Freitag einzuwenden? Wir sollten es da in leichter Abwandlung mit einem Zitat aus der Feuerzangenbowle halten. „Mit dem Protest ist es wie mit der Medizin – er muss bitter schmecken, sonst nützt er nichts!“ Wobei bitter hier friedlich einschließt. Sicher wird von so manchem Schüler das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden. Mancher nutzt nur das Angenehme. Aber es passiert was und die Bewegung ist tatsächlich in der Politik angekommen. Wir sollten auch froh darüber sein, dass die nachfolgende Generation anscheinend nicht komplett dem digitalen Wahn verfallen ist und also doch ihre Umwelt wahrnimmt. Wir sollten das als Mahnung und Chance begreifen, den Kopf zu heben und mal genauer analysieren, was wir in den letzten Jahren so angerichtet haben. Nachfolgend nur einige Zahlen. Die weltweite Rodung von Wäldern hat mit ca. 30 Millionen Hektar einen neuen Spitzenwert erreicht. Für Palmöl, Soja, Holz und Bodenschätze wird jährlich fast die Fläche Deutschlands (35 Millionen Hektar) abgeholzt! Es wird geschätzt, dass bis zu 13 Millionen Tonnen Plastik in die Weltmeere gelangen. Pro Jahr! Seit 1974 hat sich die Zahl der wildlebenden Wirbeltiere mehr als halbiert (minus 60%). Dafür haben wir uns fast verdoppelt (leider nicht nur gewichtsmäßig) – von damals ca. 4 Millionen Menschen auf nun 7,7 Millionen. Wachstumsprognose – ungebremst! Was das für Wälder, Meere und Wildtiere bedeutet, muss sicher nicht ausgeführt werden. Schon allein deshalb ist jeder Protest gegen diesen Wahnsinn begrüßenswert und muss unterstützt werden. Und wenn wir die Schüler wieder jeden Wochentag auf der Schulbank haben wollen, müssen wirkliche zupackende Profis und nicht labernde Stimmbandakrobaten ran.

 

Basta!

 

Jens Frenkel

 

 

 

 

 

 

...und wer es noch nicht kennt:

 

Fledermausnacht - die Batnight im August in unserer Nähe!

www.nabu.de

  

oder die Stunde der Gartenvögel im Mai

www.nabu.de

 

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