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Altenbacher aktiv:

 

NABU

NABU Partheland

...ist hier bei uns auch zu Hause im wahrsten Sinne des Wortes: der stellvertretende Vorsitzende wohnt in Altenbach...

...die Vogelquartiere im Altenbacher Kirchturm werden vom NABU betreut.

 

...hier geht es zur Homepage und damit zu näheren Informationen:

 

www.nabu-sachsen.de

 

Obstbaumschnitt - Seminar am 07.03.2020

 

Am 07.03. wollen wir Ihnen wieder die Gelegenheit geben, Ihr Wissen rund um den Obstbaumschnitt zu vertiefen. Baumwart Jörg Franke wird auf der Streuobstwiese Zeititz (hinter dem Hersteller von Spielplatzgeräten) ab 10 Uhr am "lebenden" Objekt die Geheinmisse eines erfolgreichen Schnittes lüften. Selbstverständlich können Sie anschließend sich selbst an den Bäumen testen. Bitte melden Sie sich telefonisch zu diesem Seminar an, da wir die Teilnehmerzahl begrenzen müssen.

Ansprechpartner: Jens Frenkel / Telefon: 01716655477

 

 

Was auch mal gesagt werden muss....

 

 

 Die Bahn macht mobil

Diesen Satz kennt wohl jeder von uns. Aber den wahren Sinn begreifen nur Vielnutzer der Eisenbahn. Nämlich wieder mal dann, wenn mit Rollkoffer und scharfem Antritt versucht wird, den nächsten Anschlusszug zu erhaschen. Wer viel umsteigt, der kann sich kaum Übergewicht leisten. Dessen Muskeln sind weniger auf Ausdauer trainiert, eher gepardengleich auf Sprint. So ungefähr 200 Meter. Dann Abbruch und lauern auf die nächste Chance . Noch mobiler geht nicht. Vergessen Sie jedes Fitnessprogramm. Einfach irgendwohin mit dem Zug fahren wollen und je nach Bauchumfang Umsteigemöglichkeiten einbauen. Klappt zu 100%. Running-Gag unter Bahnnutzern: „Wozu gibt es eigentlich einen Fahrplan? Damit man weiß, wieviel der Zug Verspätung hat!“. Seit der unsäglichen Privatisierung der Bahn ist nicht viel Positives passiert, obwohl man damit ja eigentlich immer geworben hatte. Doch halt – in einer Kategorie ist die DB ganz vorne in Europa mit dabei. Nämlich bei den Streckenstilllegungen. Gut, die Polen machen uns da etwas zu schaffen. Aber in allen anderen Ländern wird das Streckennetz sogar noch ausgebaut. Von dort lauern also kaum Gefahren, den Spitzenplatz zu verlieren. Die zumindest aus der Sicht des Unternehmens unrentablen Strecken werden weiter stillgelegt. Man konzentriert sich auf das lukrative ICE-Geschäft. Und hat das auch nicht im Griff. Auf der Fahrt nach Freiburg/Breisgau zweimal umsteigen mit je 7 Minuten Zeitreserve? „Schatz, wo liegen denn die Autoschlüssel…“. Regional sieht es nicht besser aus. Versuchen Sie mal, auf den MDV-Seiten die Preise für ein einfaches Ticket von Machern nach Leipzig zu erkunden. Mit einem Klick am Computer kommen Sie da nicht weit. Da müssen Tarifzonen auf einer unübersichtlichen Karte gezählt werden. Einfach geht anders. Spätestens im Zug wird man dann mit 4,90 Euro überrascht. Schnellrechner finden sofort heraus: alleine unterwegs – da kann ich mir Hin- und Rückfahrt schönrechnen. Aber zu zweit stehen dann fast 20 Euro auf dem Ticket. „Schatz, wo liegen denn heute die Autoschlüssel…“. Wir brauchen dringend einen Bahnverkehr, der keine Maximalprofite für den Vorstand abwirft, sondern den dramatisch zunehmenden Straßenverkehr und seine Auswirkungen auf Mensch und Umwelt eindämmt. Allein der ständig steigende Güterverkehr durch die Internet-Einkaufsaktivitäten überlastet die Straßennetze. Hinzu kommen die Fernbusse, die es vor wenigen Jahren überhaupt nicht gab. Und natürlich die inzwischen auf den Straßen stattfindende Lagerhaltung der Großkonzerne. Der Straßenverkehr in seiner Gänze ist eine einzige Umweltkatastrophe. Deshalb muss die Bahn wieder lukrativer werden als das eigene Auto! Davon sind wir aber mindestens so weit entfernt wie alle Verspätungen der Bahn eines Jahres addiert.

Vollversagen aller Bundesregierungen der letzten 25 Jahre.

 

Kleiner Tipp aus der Provinz - mal in der Schweiz nachfragen….

 

 

Jens Frenkel

 

 

 

 

 

 

...und wer es noch nicht kennt:

 

Fledermausnacht - die Batnight im August in unserer Nähe!

www.nabu.de

  

oder die Stunde der Gartenvögel im Mai

www.nabu.de

 

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