Sie befinden sich hier:

Altenbacher aktiv:

 

NABU

NABU Partheland

...ist hier bei uns auch zu Hause im wahrsten Sinne des Wortes: der stellvertretende Vorsitzende wohnt in Altenbach...

...die Vogelquartiere im Altenbacher Kirchturm werden vom NABU betreut.

 

...hier geht es zur Homepage und damit zu näheren Informationen:

 

www.nabu-sachsen.de

 

Obstbaumschnitt - Seminar am 07.03.2020

 

Am 07.03. fand dann doch noch bei Regen und ordentlicher Kälte unser Obstbaumschnitt-Seminar statt. Die Coronasperren waren noch nicht ausgesprochen und die Teilnehmer des Seminars hielten einen vernünftigen Abstand. Baumwart Jörg Franke lüftete auf der Streuobstwiese Zeititz am "lebenden" Objekt die Geheinmisse eines erfolgreichen Schnittes. Und da war auch für erfahrene Obstbaumbesitzer allerhand Neues dabei. Natürlich werden wir im nächsten Jahr das Seminar wiederholen - hoffentlich dann bei besseren Voraussetzungen.

 

 

 

Was auch mal gesagt werden muss....

 

 Gier und Corona

 

Wir müssen auch an dieser Stelle über Covid 19 sprechen. Aber mal über das, worüber am allerwenigsten geredet wird, weil diese Wahrheit äußerst unbequem ist. Nämlich darüber, woher Corona stammt. Und warum es sich so dramatisch ausbreitet. Da sind wir schnell beim Irrsinn dieser Welt – Gier und der damit einhergehende Wachstumswahn gepaart mit der dramatischen Bevölkerungsexplosion. Unser Raubbau an der Natur und unser Vordringen in die verstecktesten Ecken unseres Planeten sind ein Grund der Pandemie. Ein Handel mit Wildtieren, der keine Regeln kennt und global stattfindet. Kennen Sie das meistgeschmuggelte Tier der Welt? Es ist das Gürteltier. Zwar ist der kommerzielle Handel seit 2017 verboten, doch es wird massenhaft illegal aus Afrika „beschafft“. In China, wo es als Delikatesse und Wunderarznei gilt, hat man die Bestände schon auf „Null“  gegessen und auch in den anderen asiatischen Ländern sind die Populationen um ca. 80 Prozent gesunken. Dabei ist zumindest die heilende Wirkung gerade dieser Schuppen völliger Unsinn – ähnlich wie beim Nashorn. Den gleichen Effekt erreicht man auch mit stundenlangem Durchkauen der Haare des Nachbarn. Geht auch mit Fingernägeln oder Hornhaut. Und nun gelangt die arme Kreatur auch noch in den Corona-Fokus, denn es könnte eine Quelle der Virusübertragung sein. Aber die Gier wird sich über kurz oder lang wieder gegen alle Bedenken durchsetzen und es steht zu befürchten, dass nach der Seuche der Handel umso schwungvoller läuft.                                                                        Aber auch hier bei uns setzt die Gier bewährte Regeln außer Kraft. Warum besteht die Landwirtschaft – überspitzt gesagt – nur noch aus Mais und Raps? Nicht, weil die Bauern gierig sind – die kämpfen in der Regel ums Überleben. Nein, weil Bodenspekulanten Agrarflächen im großen Stile aufkaufen und zu völlig überhöhten Preisen wieder auf den Markt bringen. Als Kaufpreis, den sich keiner leisten kann, oder als irre Pacht. Und dann kann sich kein Bauer erlauben, einen Teil der Äcker mal ein Jahr liegen zu lassen (nach der 3-Felder-Wirtschaft).       Und was lernen wir daraus? Nichts!  Ähnlich wie nach der Flut 2002, als man versprach, den Flüssen mehr Raum zu geben, werden wir wieder erleben müssen, dass es in nicht allzu ferner Zeit wieder in den bekannten Bahnen läuft. Exemplarisch dafür steht die Forderung des CDU-Wirtschaftsrates, die Klimaziele außer Kraft zu setzen, um die Wirtschaft anzukurbeln.         Nichts, aber auch gar nichts gelernt aus der Krise. Aber schon Karl Marx merkte an, dass sich Geschichte immer wiederholt. Erst als Tragödie, dann als Farce.                                                           Immer öfter wird gefordert, dass wir mit und nicht gegen die Natur leben müssen. Vielleicht sollten wir aber im Angesicht der Umweltkatastrophen und Krankheiten immer mehr hoffen, dass diese das überhaupt noch will…

So, beim nächsten Mal aber wieder was zur Naturarbeit vor Ort. Wir können ja nicht immer die ganze Welt retten. Wir müssen auch mal was im Garten machen (frei nach Olaf Schubert).

 

 

Jens Frenkel

 

 

 

 

 

 

...und wer es noch nicht kennt:

 

Fledermausnacht - die Batnight im August in unserer Nähe!

www.nabu.de

  

oder die Stunde der Gartenvögel im Mai

www.nabu.de

 

Hintergrundbild:

NABU-Logo